HOMÖOPATHIE – FÜR TIER UND MENSCH

Die Homöopathie hat in den letzten Jahren einen neuen Stellenwert erlangt. Immer häufiger wird sie als Therapiemethode angewandt, besonders auch in der Heimtiermedizin. Die Patientenbesitzer verlangen nach ,,sanfter" Medizin und die Tierärzteschaft ist gefordert, diesem Bestreben nachzukommen, insbesondere deswegen, da diese Heilmethode bei fachgerechter Anwendung unglaubliche Möglichkeiten bietet. 

Homöopathische Arzneien stammen vorwiegend aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich und werden als potenzierte, d.h. verdünnte und verschüttelte (dynamisierte, energetisch verstärkte) Arzneien angewendet.

Homöopathische Präparate werden entsprechend individuell dem Patienten nach einer ausführlichen Anamnese verabreicht, bzw. rezeptiert, unter Berücksichtigung aller körperlich-seelisch-geistiger, konstitutioneller, biographischer, sozialer und umweltbedingter Faktoren.

Homöopathie ist eine Regulationstherapie. Das bedeutet für die Indikationsstellung, dass alle Erkrankungen und Krankheitsprozesse einer homöopathischen Therapie zugänglich sind, die in sich regulationsfähige Anteile tragen.

Falsche homöopathische Verordnungen dürfen nicht dem System der Homöopathie angelastet werden, sondern nur der eigenen Unzulänglichkeit. Nur solche Kolleginnen und Kollegen sollten ihre Verordnungen gegenüber dem Besitzer als homöopathisch bezeichnen und durchführen, welche auch über ein entsprechendes Wissen auf diesem Gebiet verfügen und sich mit dieser Methode identifizieren.

Aus eben genannten Gründen ist es ein dringliches Ziel, diese seriöse Form der Homöopathie zu verbreiten und zu fördern. Verordnungen nach bewährten Indikationen und klinischen Gesichtspunkten haben nur in Ausnahmesituationen ihre Berechtigung und entsprechen nicht den Regeln der klassischen Homöopathie.

Menschen beginnen sich mit homöopathischen Arzneien auseinanderzusetzen, weil sie gesehen haben, dass besonders bei chronischen Krankheiten wie Allergien, Schmerzen, etc. die Schulmedizin versagt.

Aber nicht nur als "letzter Versuch", sondern immer häufiger als erste und einzige Behandlungsform kommt sie zum Einsatz.